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Massensterben: Die Show ohne Wirkung

Es kam so wie von der Intelligenzia erwartet. Eine Riesenshow unter Politikerinnen und Politikern. Mit einem erhabenen Macron, einem Denkmalsetzenden Parmelin, dem Kondolierenden Empfänger Reynhard, einem ehemaligen Jungsozialisten Reynard, seit 2021 Staatsrat des Kanton Wallis.

Kantonale Regierungsräte, regionale Politiker, Kirchenobere, Spitaldirektoren, 37 gesandte von verschiedenen Ländern. Eingeladen wurden auch alle Betroffenen Angehörigen Überlebender und verstorbener. 

Die Bagatellisierung:

Parmelin und Reynhard empfangen in einem Raum die ausländischen und inländischen Politiker. Herr Reynhard durfte „tröstende Worte“ entgegen nehmen. Nicht die über 300 anwesenden Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Partnerin, Partner der getöteten und geschundenen von Le Constellation.  

Für die sandte man andere nachher ans Rednerpult.

So eine Veranstaltung hätte ohne jegliche Politikerinnen und Politiker über die Bühne gehen müssen. Nur mit den Müttern, Vätern, Geschwistern, engsten Freunden, Partnerinnen und Partnern der verstorbenen und noch lebenden. Zudem war der Zeitpunkt idiotisch gewählt. Deshalb, weil dutzende immer noch in Spitälern um ihr Leben oder Verbesserung kämpfen.

Der Verdacht steht im Raum, dass man so schnell wie nur möglich das "Massensterben vom Le Constellation" hinter sich bringen will, damit es in Crans Montana weitergehen kann mit den kommenden Skirennen und den Weltcuprennen, später das internationale Golfturnier und Anfang 2027 die Ski WM.


Freitag 09.01.2026