Die Schweiz vereint im Zorn
In einer schmucklosen Halle in Martigny findet eine Trauerfeier der classe politique statt. Eingeladen sind alle Angehörigen der verbrannten Söhne und Töchter, Delegationen aus Feuerwehr, Sanität, Transport, Religionen. Dazu 37. Länder die in irgendeiner Form Hilfe anboten oder Opfer beklagen. Dazu alle kantonalen Regierungen auch wenn sie weder betroffen sind, oder noch sonst etwas leisteten. Dazu Bundesräte, Nationale und regionale Politiker und Politikerinnen die Null Betroffen sind.
Die als Trauerfeier deklarierte Veranstaltung mit rund 1000 Leuten ist nicht öffentlich, auch für Medien nicht, das Fussvolk nicht, auch für tiefe Freunde und Freundinnen der 40. Toten und der über 115. grausam geschundenen grösstenteils noch im Spital liegenden nicht.
Aber die classe politique, wo persönlich sich auf kein einziges eigenes Opfer einlassen muss, darf dabei sein
Das Signal: Ihr da draussen wo meint ihr seid das Volk haltet jetzt hier und heute mal Eure Fresse!

Das Volk aber ist zornig. Es sieht was da abläuft!
Die Bevölkerung der Schweiz aber wird schon fast genötigt, um 14:00 eine Schweigeminute einzulegen, den Kirchenglocken zuzuhören, und ein ausgerufener Nationaler Trauertag über sich ergehen zu lassen.
Was für ein Riesenskandal gegenüber den Opfern und ihren Müttern, Vätern, Grosseltern, Brüder, Schwestern Freunden, Kollegen, Freundinnen und Kolleginnen ist das denn?
Sie wissen: Schön für uns, aber das nutzt und bringt uns nichts (mehr)
Radio, Fernsehen, Altmedien spielen heute Freitag, wen verwunderts, die Handlanger der Oberschicht.
Doch die Wahrheit ist eine völlig andere als uns Guy Parmelin, der Hauptinitiator des Skandaltages mit seinem offenen Brief weismachen will. Egal mit wem man redet, telefoniert, schreibt:
Das Bewohnervolk ist zornig auf Behörden, Politiker und Politikerinnen und den Betreibern des Todeshauses!
Das Volk da draussen spürt und weiss tief im innersten: Am Ende gibt es keine Sühne und keine Gerechtigkeit für Angehörige, für Opfer, für lebenslang geschundene.
Sie werden es irgendwie so drehen!
Freitag den 09.01.2026 um 04:23